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Die Senkung der Umsatzsteuer im Konjunkturpaket

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Wie wirkt sich die Mehrwertsteuersenkung auf den Immobilienmarkt aus?

Um die Folgen der Corona-Krise auf die deutsche Wirtschaft abzufedern, hat die Bundesregierung in ihrem Konjunkturpaket zahlreiche Maßnahmen beschlossen. Um die Wirtschaft zu stärken, wurde unter anderem beschlossen, die Umsatzsteuer (umgangssprachlich Mehrwertsteuer) von 1. Juli 2020 bis Ende des Jahres von 19 auf 16 Prozent zu senken. Für den ermäßigten Steuersatz, der für unter anderem Lebensmittel, Bücher oder Dienstleistungen wie Restaurants gilt, tritt eine Senkung von sieben auf fünf Prozent in Kraft. Doch was bedeutet die Senkung der Umsatzsteuer für den Immobilienmarkt? Ob es sich lohnt, jetzt bei Haus oder Wohnung zuzuschlagen, lesen Sie hier.

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So profitieren Verbraucher beim Immobilienkauf von der Umsatzsteuersenkung

Die Mehrwertsteuersenkung wirkt sich auch auf den Kauf von Immobilien aus. Denn auf die Maklerprovision wird eine Umsatzsteuer erhoben. Bei der Senkung von 19 Prozent auf 16 Prozent, sinken auch die Nebenkosten für Immobilienkäufer. So können Käufer von Haus oder Wohnung dieses Jahr unter Umständen mehrere Hundert Euro sparen. Allerdings sollten Interessenten dann schnell zuschlagen, da durch die Senkung der Umsatzsteuer die Nachfrage nach Immobilien steigen könnte, was sich wiederum auf die Preise des Immobilienmarktes auswirken kann.

Sinken auch die Kosten für Mieter?

Nach dem sogenannten Bestellerprinzip wird die Maklercourtage für Mietimmobilien zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Aktuell wird die Provision je nach Bundesland zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. In Bayern ist die 50/50-Regel festgesetzt, das heißt, 3,48 Prozent trägt der Käufer und 3,48 Prozent der Verkäufer, was so allerdings nur in der Theorie gilt. In der Praxis wird die Umsetzung der Aufteilung zu gleichen Teilen meist noch nach verhandelt. Bestehende Mietverträge sind dahingehend zu prüfen, ob eine Nettomiete oder eine Bruttomiete vereinbart wurde. Die Nettomiete stellt dabei die übliche Variante dar. Bei kurzfristigen Mietverträgen kann auch mal eine Bruttomiete vereinbart werden. In diesem Fall führt die Absenkung des Umsatzsteuersatzes zu einer Erhöhung der Nettomiete. Bei einer Nettomiete zuzüglich Umsatzsteuer kommt es lediglich zur Anpassung des vom Mieter zu zahlenden Betrages.



Wie sieht die Steuererleichterung für Bauherren aus?

Für Bauherren, für die Anfang des Jahres der Spatenstich stattfinden sollte, wurde das Frühjahr durch Corona zur Zitterpartie. Viele mussten sich fragen, ob Bauteile und Dienstleistungen überhaupt geliefert werden können. Oder auch, ob die Hausfinanzierung durch Kurzarbeit gefährdet wird. Dank der Mehrwertsteuersenkung gibt es jetzt allerdings gute Nachrichten für alle, die ein Haus bauen, oder eine Wohnung sanieren wollen: Bauherren profitieren von der Mehrwertsteuersenkung. Denn grundsätzlich zahlen Bauherren auf das gesamte Bauvorhaben die Mehrwertsteuer, die zum Zeitpunkt der Abnahme der Bauleistungen gilt. Wer also noch bis Ende des Jahres das Bauvorhaben in die Tat umsetzt, spart drei Prozent Steuern. Dabei spielt es keine Rolle, wann der Kaufvertrag für die Immobilie unterzeichnet wurde. Schnell sein lohnt sich in diesem Fall. Die Experten von Immobilien-Arena beraten sowohl Privatpersonen als auch Bauträger zum erfolgreichen Bauprojekt: Kontaktieren Sie unsere Immobilienmakler für Augsburg, um den passenden Handwerker in Augsburg zu finden oder um von unserer Erfahrung im Bauträgerservice zu profitieren.

Wenn Sie unsicher sind, stehen Ihnen unsere erfahrenen Immobilienmakler mit guten Referenzen gerne zur Seite.

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