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Rechtslage im Wandel: Gesetzesänderungen bei Immobilien

Rechtslage im Wandel: Gesetzesänderungen bei Immobilien

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Für Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses ist es wichtig, über die aktuelle Gesetzeslage und die damit einhergehenden Änderungen informiert zu sein und zu bleiben. Dies gilt natürlich auch für Menschen, die ihre Immobilie verkaufen (möchten). So können Sie sichergehen, dass Sie alle Anforderungen und Vorschriften sauber und umfassend berücksichtigt haben. Wir informieren Sie über die Lage und die jüngsten Gesetzesänderungen bei Immobilien und allen Fragen rund um dieses Thema. Folgende Neuerungen sollten Sie kennen und in Ihrem Eigentum berücksichtigen.

Rauchmelderpflicht in Kraft

Die Rauchmelderpflicht ist nun in Kraft getreten. 2017 ist dabei das Jahr des Übergangs: In allen deutschen Bundesländern müssen in allen Gebäuden – also auch in Bestandsimmobilien – Rauchmelder vorschriftsgemäß installiert sein beziehungsweise werden. Das betrifft in erster Linie Kinder- und Schlafzimmer sowie in Fluren, die Teil des Fluchtwegs sind.

Eigentümer von Neu- und Umbauten sind seit 2013 dazu verpflichtet, Rauchmelder bereits im Rahmen der Baumaßnahmen sachgemäß zu installieren. Bei Bestandsimmobilien läuft die Frist zum 31. Dezember 2017 aus, die entsprechenden Räume auszustatten.

Gesetzesänderungen für Immobilien: Eigentum und Kauf

Kredite schwieriger zu bekommen

Seit März 2016 erhalten Personen, die Immobilieneigentümer werden wollen, unter erschwerten Bedingungen einen Kredit: Die erhöhten Anforderungen betreffen ältere und einkommensschwache sowie selbstständig und freiberuflich tätige Menschen.

Die Grundidee der neuen Richtlinien ist, dass das laufende Einkommen den Kredit bis zum Lebensende des Kreditnehmers tilgen können muss. Seit Dezember werden immerhin zu erwartende Wertsteigerungen im Zuge von Bau- oder Renovierungsmaßnahmen berücksichtigt.

Gesetzesänderungen bei Immobilien zugunsten der Energieeffizienz

Die KfW-Förderprogramme haben im Laufe des letzten Jahres einige Neuerungen erfahren. Während einerseits die Anforderungen strenger wurden, können nun höhere Zuschüsse beantragt werden. Für detaillierte Informationen empfiehlt sich ein Blick auf die aktualisierte Übersichtsseite der KfW-Förderprodukte für Bestandsimmobilien.

Heizanlagen brauchen Kennzeichnung

Viele wissen es noch nicht, doch seit einem Jahr ist diese Gesetzesänderung bei Immobilien Pflicht: Beginnend mit dem vergangenen Jahr sollen Heizkessel in Bestandsimmobilien nach und nach ihrem Alter gemäß gekennzeichnet werden, sofern sie älter als 15 Jahre sind.

Die Anbringung des Labels ist kostenlos und verpflichtend, und wird von Sachverständigen durchgeführt, beispielsweise vom Schornsteinfeger oder dem Energieberater. Neue Heizanlagen tragen bereits seit einiger Zeit ein Label nach EU-Standard.


Neuer Grenzwert für Mieteinnahmen für Steuererklärung

Einkünfte als sogenannter Nichtarbeitnehmer müssen für den Gesamtbetrag der Einnahmen eine Steuererklärung abgeben, wenn sie den neuen Grenzwert von 8.652 Euro übersteigen. Zu dieser Kategorie von Einkünften zählen auch Mieteinnahmen.

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Gesetzesneuerungen für Immobilien in Miete

Nicht nur beim Wohneigentum hat sich einiges getan. Für Mietpreise und bestimmte Kostenabrechnungen haben sich einige Gesetzesänderungen für Immobilien zur Miete ergeben. Es folgt ein kurzer Überblick über die wichtigsten Punkte.

Die tatsächliche Wohnfläche entscheidet

Ein heikles Thema zwischen Mietern und Vermietern sind Mieterhöhungen und Betriebskostenabrechnungen. Für beide Berechnungen liefert die Wohnfläche die Grundlage. Schwierigkeiten ergaben sich bislang vor allem dann, wenn die im Mietvertrag festgelegte Wohnfläche nicht der tatsächlichen Fläche entspricht. Das soll sich nun ändern: In Zukunft zählt die tatsächliche Wohnfläche als Berechnungsfaktor.

Beobachtungszeitraum für Mietspiegel auf acht Jahre verlängert

Um extreme Schwankungen und einsame Spitzenpreise in ihrer Gewichtung auszugleichen, werden zukünftig mehr Vergleichswerte herangezogen. Der Beobachtungszeitraum wird daher von bisher vier auf acht Jahre ausgeweitet. Die Genauigkeit der Mietpreisangaben erhöht sich damit besonders für Ballungsgebiete.

Geringere Belastung für Modernisierungsmaßnahmen für Mieter

Bisher konnten Vermieter die Kosten für Modernisierungsmaßnahmen in einer Höhe von bis zu elf Prozent jährlich auf ihre Mieter umlegen. Im Zuge der aktuellen Gesetzesänderungen bei Immobilien sinkt diese Zahl nun auf acht Prozent. Hinzu kommen gesetzliche Ergänzungen wie die Härtefallregelung, dass Miet- und Heizkosten nicht mehr als 40 Prozent des Einkommens verschlingen dürfen.

Entwurf zum Ausgleich der Mietrückstände in der Schwebe

Die Vorschläge für Gesetzesänderungen für Immobilien in Miete, die im Frühjahr 2016 gemacht wurden, befinden sich weiterhin in der Schwebe. Sie betreffen eine entsprechende Neuerung beim Ausgleich für Mietrückstände innerhalb einer Schonfrist. Inwiefern dieser Entwurf umgesetzt wird, bleibt unklar.

Gut beraten mit dem Profi

Sich auf dem Laufenden zu halten und über alle Gesetzesänderungen bei Immobilien informiert zu sein, erweist sich im alltäglichen Leben oft als Mammutaufgabe. Mit Ihrem Immobilienmakler in Augsburg und Umgebung sind Sie wissen Sie sich nicht nur auf der sicheren Seite, sondern sind auch in jeder anderen Hinsicht bestens beraten. Für ein Beratungsgespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.


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